Stethoskop Krankenhaus Mythen über Palliativpflege Stimmt das so

Mythen über Palliativpflege: Stimmt das so?

Neben der Behandlung von Schmerzen oder anderen Symptomen auf systemischer Ebene hilft die Palliativpflege bei der Koordination komplexer medizinischer Versorgung, indem sie Patienten und Familien hilft, ihre Behandlungsoptionen zu verstehen, während jeder Patient seine persönlichen Ziele formuliert.

 

 

Das Grundkonzept der Palliativmedizin besteht darin, Schmerzen und andere unangenehme Symptome zu lindern, die Patienten mit schweren oder schweren Erkrankungen sonst belasten würden. Hier sind weit verbreitete Irrtümer über die Palliativversorgung, die Patienten und Familien ausräumen sollen.

 

 

1. Mythos: Sobald ein Patient die Palliativversorgung akzeptiert, müssen alle anderen Behandlungen eingestellt werden

 

Viele Menschen, die nicht dem Tod nahe sind, können von der zusätzlichen Schmerz- und Symptombehandlung sowie der Unterstützung durch die Palliativmedizin enorm profitieren und müssen sich daher nicht zwischen beidem entscheiden.

 

 

Sowohl lebensverlängernde als auch palliative Behandlungen sind für die überwiegende Mehrheit der Menschen mit fortgeschrittenen Erkrankungen notwendig und akzeptabel, und glücklicherweise wird dies inzwischen von praktisch allen Krankenkassen anerkannt.

 

2. Mythos: Warum sollte ich Palliativmedizin in Betracht ziehen, wenn sich mein Arzt um meine Schmerzen kümmert?

 

Ziel ist die Zusammenarbeit mit dem Patienten, seiner Familie und seinen anderen Pflegefachkräften. Tipps, warum eine häusliche Pflegekraft so nützlich ist. Palliativpflege soll Patienten helfen, nicht nur ihre Symptome anzugehen, sondern auch ihre Behandlungsalternativen besser zu verstehen und ihre individuellen Ziele zu identifizieren.

 

Palliativpflege ist ein teambasierter Pflegeansatz, der den Patienten, Fachkräfte und Angehörige einbezieht. Das Kernteam besteht aus einem Arzt, einer Krankenschwester und sozialarbeiterischen Palliativpflegekräften. Andere Mitglieder des Teams können Physio- und Ergotherapeuten, Spezialisten für Wundversorgung, Ernährungsberater und Apotheker sein.

 

3. Mythos: Palliativpflege ist gleichbedeutend mit Hospizpflege

 

Hospiz- und Palliativpflege sind sich insofern ziemlich ähnlich, als sie beide einen Ganzkörperansatz verwenden, um mit dem umzugehen, was für Menschen mit schweren oder schweren Krankheiten am wichtigsten ist. Warum ist Altenpflege eigentlich so wichtig? Hospizpflege ist immer eine Möglichkeit für Patienten, die Palliativpflege erhalten haben, wenn und wann es angebracht ist. Obwohl alle Hospizdienste palliativ sind, beginnt die Palliativversorgung häufig viel früher im Prozess.

 

4. Mythos: Palliativpflege verringert die Lebenserwartung einer Person

 

Tatsächlich zeigen Studien, dass die Bereitstellung von Palliativversorgung neben der normalen Versorgung nicht nur die Lebensqualität vieler Patienten verbessert, sondern auch ihr Leben verlängert.